
Was ist Legasthenie/Dyskalkulie?
Legasthenie und Dyskalkulie haben ihren Ursprung in der Genetik. Durch gengesteuerte Entwicklungsprozesse im Gehirn werden die Sinneswahrnehmungen beeinflusst. Unscharfe Sinneswahrnehmungen führen zu einer zeitweisen Unaufmerksamkeit beim Arbeiten mit Buchstaben oder Zahlen. Dies führt in weiterer Folge zu Wahrnehmungsfehler.
Wie erkenne ich, ob mein Kind eventuell Legasthenie oder Dyskalkulie hat?
Du beboachtest, dass dein Kind zeitweise Unaufmerksam beim Schreiben, Lesen oder Rechnen ist, obwohl es sich ansonsten gut konzentrieren kann?
Durch die Unaufmerksamkeit häufen sich die Fehler beim Schreiben, Lesen oder Rechnen?
Trotz üben macht dein Kinder wiederholt Fehler?
Es scheint sich das Gelernte nicht abgespeichert zu haben?
Dein Kind ist frustriert und zeigt viellecht schon eine beginnende Schulunlust?
Wie kann ich mein Kind unterstützen?
Um Klarheit zu erlangen, kann ein pädagogisches Testverfahren Aufschluss über den aktuellen Förderbedarf deines Kindes geben.
Durch ein individuell an das Kind angepasstes Einzeltraining können Verbesserungen erzielt werden. In den Trainingseinheiten werden die Aufmerksamkeit, die Sinneswahrnehmungen und das Arbeiten mit den Symbolen (Buchstaben, Zahlen) gezielt trainiert.
Funktionierende Sinneswahrnehmungen sind eine Voraussetzung für das Erlernen von Schreiben, Lesen und Rechnen. Grob eingeteilt geht es dabei um die Bereiche Optik, Akustik, Raum- und Körperwahrnehmung. Zeigen sich Defizite in einem dieser Bereiche, kann es für die Kinder zu Herausforderungen beim Erlernen von Schreiben, Lesen oder Rechnen kommen.
In Einzel- oder Gruppentrainings werden spielerisch und mit Spaß die Sinneswahrnehmungen bereits im Kindergartenalter geschärft.
"Die Sprache wird als soziales Werkzeug benutzt, um Erfahrungen, Bedürfnisse, Gedanken, Meinungen und Erkenntnisse miteinander zu teilen. Sie dient der Kommunikation mit anderen Menschen und ermöglicht es uns, untereinander in Kontakt zu treten und Beziehungen herzustellen."
- Nina Kröllken
Dieses Zitat zeigt uns gut welche wichtige Bedeutung die Sprache im täglichen Leben für uns hat. Die Grundlage für die Entwicklung des Spracherwerbs beginnt bereits im Mutterleib und zieht sich über die ersten sechs Lebensjahre. Der Spracherwerb bildet auch die Grundlage für den Wissenserwerb. Wenn es zu einer Verzögerung im Spracherwerb kommt, sollte rasch gehandelt werden damit dem Kind ein guter Schulstart gelingt.
Im Einzel- oder Gruppentraining werden folgende Fähigkeiten gefördert:
Erweiterung des Wortschatzes
Erarbeitung des Satzbaus
Erzählen lernen.
Hier kommen bald Infos :)